Dienstag, 3. Februar 2009

China verdurstet

In den chinesischen Provinzen Henan, Anhui, Shaanxi, Shandong, Hebei und Jiangsu sind 145 Mio. mu (9,67 Mio. ha) Agrarland von extremer Trockenheit betroffen. Dort ist mit dramatischen Ernteausfällen von bis zu 70% zu rechnen. Die Dürre hält bereits seit November an. Meteorologen meinten, dies sei die schlimmste seit 1951. Doch nicht nur die Natur leidet: Auch ungefähr eine Million Menschen sind von Wasserknappheit betroffen.
Wie lange der Niederschlag ausbleiben wird, ist bisher nicht abzuschätzen. Laut Vorhersagen wird wohl erst am Sonntag einiges vom wertvollen Nass in den südlichen Provinzen fallen.

Mittwoch, 28. Januar 2009

Schneesturm über Ungarn

Starke Schneefälle verursachten Chaos auf Ungarns Straßen. Die Polizei sagte am Mittwoch, dass sich fünf Lastwagen, in der Nähe von Lenti, im Südwesten Ungarns, auf den verschneiten und rutschigen Straßen quer gelegt und den Verkehr blockiert haben. Die Bundesstraße 86 musste gesperrt werden. Reisende werden gebeten das Gebiet zu umfahren.

Dienstag, 7. Oktober 2008

Es regnet ... Marienkäfer

Der geneigte Beobachter stellt beim Blick nach draußen schnell fest, dass sich die Natur auf den Winter vorbereitet. Momentan arbeiten die Insekten hartnäckig an ihren Winterquartieren. Besonders aktiv bei der Suche sind momentan die Marienkäfer. Dabei gucken sie sich immer öfter warme menschliche Behausungen aus. So mutet es ein wenig putzig an, wenn diese, aufgewärmt durch herbstliche Sonnenstrahlen, in Scharen an den geschlossenen Fensterscheiben kleben und sofort durch den nächsten Windzug aufgescheucht werden.
Wolle mer se reinlasse?

Samstag, 2. August 2008

Sklaventreiber 2.0

Zur Zeit ist er in aller Munde: Wolfgang Clement
Momentan macht ihm seine Partei wenig Spaß. Kurz gesagt, er schmort in der Vorhölle. Das nötige Feuer lieferte zuletzt die Schiedskommission der SPD. Diese urteilte dass Clement's Äußerungen im Hessen-Wahlkampf parteischädigend seien. Damals warnte er vor einer Wahl Ypsilantis, das ihr Programm im Energiebereich unausgewogen sei.
Dazu muss man wissen, Clement saß zu dieser Zeit bereits im Aufsichtsrat der RWE Power AG. In seiner Haltung vertrat er deutlich die Position des Energiekonzerns.
Doch nicht nur hier hat er seine Finger im Spiel: Im Oktober 2006 wurde Clement Vorsitzender von ADECCO SA. Dies ist der, laut Firmenbezeichnung, "weltweit größte Anbieter für Personaldienstleistungen". Leiharbeit ist hier das Zauberwort.
Doch Halt, da war doch noch was! Richtig, als Superminister der zweiten Amtsperiode der Regierung Schröders verabschiedete er die Hartz-Gesetze. Im ersten Gesetz wurden neue Formen der Arbeit erleichtert. Leih- und Zeitarbeit wurden gefördert. Seit dem 1. Januar 2003 (dem Einführungsdatum dieses Gesetzes) stieg die Leiharbeit munter an.















Und nun raten wir mal, wer davon am meisten profiert! Richtig, Herr Clement! Und was halten wir davon?
Gar nichts!

Freitag, 25. Juli 2008

Fast Hälfte der Einwohner Gazas arbeitslos

Laut einer neuen UN-Studie lebten Ende 2007 über die Hälfte der Bevölkerung des Gazastreifens unter der Armutsgrenze von zwei Dollar am Tag. Die Arbeitslosigkeit erreichte einen Höchsstand von 45%. Im gesamten Palästinensa-Gebiet waren 29,5% arbeitslos.
Neue Jobs, die in Gaza geschaffen wurden, stehen im Zusammenhang mit Jobförderprogrammen der Hamas-Administration. Etliche Jobs entstanden auch beim Schmuggel durch Tunnelanlagen von Sinai (Ägypten).

Donnerstag, 24. Juli 2008

Erdbeben in China

In der Provinz Sichuan ereignete sich heute um 3 Uhr Ortszeit ein Erdbeben der Stärke 5,8 in nur 10 km Tiefe. In Ningqiang gab es mindestens fünf Verletzte.
Die Region ist sehr stark besiedelt, weshalb mit weiteren Verletzten oder gar Toten zu rechnen ist. Aufgrund der Gebirgslage sind Erdrutsche wahrscheinlich.
Das Erdbeben dürfe zu einer weiteren Panik führen. Beim letzten großen Beben am 12. Mai kamen bisher 70.000 Menschen ums Leben, 375.000 wurden verletzt.

Mittwoch, 23. Juli 2008

Packt den Grill aus!

Wie die Modelle schon seit Tagen rechnen, wird es in den nächsten Tagen deutlich wärmer werden. Dabei ist mit Temperaturen um die 30°C zu rechnen. Doch anstatt, wie so oft im Sommer, nur ein Intermezzo abzuliefern, bleibt diese Lage vorraussichtlich bis zum Ende nächster Woche konstant.